Party and Fun - Online Magazin
Party - Events - Veranstaltungen - Funsport
Party and Fun - Online Magazin
Party News, Club News Festival Tickets, Party Reisen, Tickets Online, Cluburlaub, Last Minute Party, Events, Dates, Termine, Flyer Locations, Clubs, Bars, Disco, Veranstaltungsorte Funsport, Fun Sport Festival Tickets, Party Reisen, Tickets Online, Cluburlaub, Last Minute Party Forum Party Links, Festivals, Open Air, Paraden, Events Party and Fun, Redaktion, Kontakt
Party and Fun - Online Magazin
Party and Fun - Online Magazin
       Freikarten, CDs
       Event eintragen
       Party Fotos
       Tickets
       Reisen
       Event Marketing neu
       zur Startseite
Flyer Online - Online Werbung - Veranstalter Werbung
Newsletter
aktuelle News, Infos und
Gewinnspiele per E-Mail

Reisen, Last Minute, Cluburlaub, Party Reisen

Interview mit Kai Tracid aka Kai MacDonald - Mayday 2005, Dortmund, Westfalenhallen, 30.04.2005

 : : Musik : :   Interview mit Kai Tracid aka Kai MacDonald - Mayday 2005 (30.04.2005)

Dortmund, Westfalenhallen PaF: „Hallo Kai. Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, ein Interview mit uns für Party and Fun zu führen.
Du kommst grade aus Australien, wo du augenscheinlich sehr gefragt bist. Bist du gerne dort? Was macht die Szene dort aus? Feiern die Menschen anders?“

Kai: „Ich war jetzt zum 4. mal da… Super Szene, aber eine kleine natürlich. Australien hat ca. 20 Mio. Einwohner. Das ist natürlich eine andere Zahl als Deutschland. Es ist dort auch nicht so, dass mal eben schnell ein paar Holländer rüber kommen oder ein paar Schweizer oder so. Zwar hat Australien eine kleine Szene, aber eine sehr starke Szene. Die Leute haben Spaß an der Musik. Es ist also nicht groß anders als in Deutschland. Natürlich ist es in Australien was anderes, weil ich da sozusagen als Ausländer von Übersee komme, also internationaler DJ bin. In Deutschland dagegen mehr der DJ von nebenan. Aber ansonsten… ich glaube, es gibt keinen großen Unterschied. Es ist mehr so typisch englisch. Australien ist ja im Prinzip noch mal ein Stück England. Das heißt, da wird natürlich zum DJ hingetanzt. In Deutschland ist es ja mehr so üblich, dass man in die Diskothek geht, wo ein DJ auflegt und dann tanzt man halt mit seinem Tanzpartner. In England dagegen tanzt man zum DJ hin … aber das ist auch nicht immer so in Australien. Halt mehr englisch, aber auch nicht besonders anders. Es gehört ja eigentlich zu Asien, aber die Japaner sind was ganz anderes, auch von der Mentalität her.“

PaF: „Du fühlst dich in Australien also wohl?“

Kai: „Ja, super. Die haben ja viel besseres Klima als wir hier. Ich war in Perth, Sydney und Melbourne und die ganze Zeit war klasse Wetter, obwohl sie jetzt Winteranfang haben. Die haben halt keine Heizung, die haben eine Klimaanlage (grinst).“

PaF: „Jetzt sagtest du eben schon, dass die Mentalität in Japan ganz anders ist. Und was würdest du sagen, wo feiern die Leute am besten oder wo fährst du immer wieder gerne hin?“

Kai: „Ich fahr am liebsten dahin, wo es nicht so weit ist (grinst), wo ich schnell wieder nach Hause komme. Nein … ich glaube, wenn ich nur in Australien auflegen würde, dann wäre es natürlich auch langweilig. So ist es halt was besonderes, weil ich einmal im Jahr dort auflege, maximal zweimal im Jahr. Das ist ganz klasse. Aber es gibt keinen Favoriten wo ich sage, das ist der geilste Ort. Das wechselt immer. Mal ist das eine besser, mal ist das andere besser. Es gibt aber auch ganz viele Locations in Deutschland, die immer wieder verführen.“

PaF: „Wo wir jetzt gerade in Deutschland sind. Es wird ja sehr oft gesagt, dass die Szene tot ist. Was sagst du dazu?“

Kai: „Die Szene schrumpft sich gerade gesund, sie wird kleiner. Die ganzen Leute, die in der Szene mitgemacht haben, weil es gerade hip war … weil man da gerade auf dem Schulhof drüber gesprochen hat … weil es gerade cool war, die sind natürlich jetzt dabei auf dem nächsten Zug zu springen. Und die Leute, die es die ganze Zeit wegen der Musik gehört haben und wegen dieser Musik in die Clubs gegangen sind, die werden der Sache natürlich treu bleiben. Dann denke ich mal, wird das ganze wieder intensiver. Diese Übersättigung, die man die ganze Zeit hatte, dass man überall viel zu viel angeboten bekommen hat … Technomusik im Radio, im Fernsehen, überall … nimmt jetzt wieder ab. Ich sag immer, es ist wie Schokolade. Schokolade ist super geil, aber jeden Tag drei Tafeln … nein danke (grinst). So ist es auch mit der Musik, wenn man da zu viel von hat, dann ist es auch langweilig. Das war jetzt wohl der Fall. Jetzt wird es weniger und dann, denke ich, schwankt sich das wieder auf einem guten Level ein.“

PaF: „Wie geht es dir, wenn vor deinem Set *HipHop* gespielt wird - wie erst kürzlich im FunPark Hannover?“

Kai: „Ähm ja… da war es ja gut, weil die Leute es ja überhaupt nicht hören wollten. Der Chef hatte erst angeordnet nach mir wieder HipHop zu spielen, weil dort gemischtes Programm gespielt wurde. Der DJ ist dann zum Chef hingegangen und hat ihm gesagt, dass der Laden leer ist, wenn er das macht. Das hat eindeutig gezeigt, dass die Leute gekommen sind … für den Sound, für die Musik … und was auch das Gegenteil bewiesen hat, dass die Musik nicht tot ist. Das es noch massig Fans gibt, die halt an dem Abend da waren.“

PaF : „Du hast mal gesagt, dass du deinen Stil ins Härtere ändern möchtest. Die letzten Sets waren zu Beginn eher ruhig, später der gewohnte Sound. Experimentierst du noch herum oder hast du deinen neuen Stil schon gefunden und möchtest dein Publikum langsam heranführen?“

Kai: „Nein … ich weiß es auch nicht. Ich bin die ganze Zeit viele Sachen am ausprobieren. Es ist so, dass mir viele Sachen gefallen und ich ein Musikliebhaber bin und kein Musikstilhaber. Aber es ist in der Szene leider so geworden, dass alles in Kategorien eingeteilt worden ist. Die Houseleute finden die Technoleute scheiße und die Technoleute finden die Tranceleute scheiße und die Acidleute finden alles scheiße … die Elektroleute sind sowieso die coolsten … und das ist ja totaler Blödsinn. Entweder ist ein Titel gut oder nicht gut. Ich hab eigentlich ganz viele Nummern, die ich mich nie getraut habe zu spielen, weil ich gesagt hab, dass die jetzt nicht passen. Die sind halt 130 und wenn ich dann eine andere Nummer spiele mit 138, 140, wird das schwierig. Jetzt sag ich mir einfach ich spiel es. Deswegen fange ich jetzt meistens etwas ruhiger an und gebe dann zum Schluss hin etwas mehr Gas. Ich probier dabei ein bisschen was aus, neue Kombinationen, versuche neue Mischungen rauszufinden… Ich muss jetzt irgendwas finden … auch gerade für die neue Single, die ja neue Inspiration bekommt … jetzt versuch ich’s halt.“

PaF: „Deine Fans warten seit einiger Zeit auf ein neues Album von dir. Auf der Nature One letztes Jahr sagtest du, dass du bereits einige Tracks fertig hättest, dass nur noch ein richtiger Kracher fehle. Wie sieht es aktuell aus und was dürfen wir erwarten - den gewohnten Sound oder etwas völlig neues?“

Kai: „Ich sitzt gerade vor einer Nummer, die ich vor der Australien-Tour angefangen habe. Ich bin heute morgen wieder in Deutschland angekommen und direkt wieder an den Rechner ran. Super geil. Ich hab mir dann aber überlegt die heute nicht zu spielen, weil ich da noch mal ein bißchen rumbauen möchte. Ich denke mal so in zwei Wochen ungefähr werde ich die testen. Also eigentlich möchte ich den alten Kai Tracid verbinden mit irgendwas Neuem. Einem neuen Element oder so …. Das ist ja das Problem. Entweder werden die Leute sagen, der Tracid, dem fällt auch nix neues mehr ein oder sie sagen, ach was macht er denn jetzt? Egal was ich mache, es ist ja sowieso falsch (grinst). Recht kann ich es nie jedem machen … schauen wir mal.“

PaF: „Du hast ein neues Label "Acid Files" gegründet. Wie entstand die Idee dazu?“

Kai: „Da hab ich gesagt, dass ich jetzt auch mal wieder ein bißchen auf meine Acid Roots zurück kommen möchte. Die Nummern sind da alle etwas langsamer, gerade die neueste ist viel langsamer als sonst. Und da ich die Tracid Traxxx Fans nicht abtörnen wollte, hab ich gesagt, dass die Tracid Traxxx für einen bestimmten Sound stehen. Es ist so, als ob ich Cola kaufen würde und dann Fanta reinmischen würde. Da mach ich dann lieber eine neue Marke wie Fanta. Deswegen hab ich Acid Files gemacht.“

PaF: „Bisher gibt es drei Veröffentlichungen mit Acid Files, welches ist dein Lieblingstrack bzw. welcher ist deiner Meinung nach besonders gelungen?“

Kai: „Keine Ahnung (grinst)… Also ich steh natürlich hinter allen Sachen und find gerade diese drei sehr ungewöhnlich für mich, vom Sound her. Es hat mir Spaß gemacht, aber es ist nicht das, wo ich eigentlich wieder hin will mit, Kai Tracid. Für mich als Kai Tracid war es immer extrem wichtig, dass die Leute Spaß hatten, dass sie gut feiern konnten. Das hier ist zwar super, aber es hat nicht diese Euphorie drin, wie die alten Titel.“

PaF: „Kannst du dir vorstellen die Reihe irgendwann mit anderen Künstlern fortzusetzen, also ohne Kai Tracid auf der Platte?“

Kai: „Ja klar, wenn da was kommt…“

PaF: „Du bist dieses Jahr das erste Mal auf der Mayday. Was bedeutet das für dich?“

Kai: „Jetzt bin ich ein Prototyp (grinst). Ähm… ja super. Also das war so die letzte Party in Deutschland, wo ich gesagt hab, da möchte ich mal spielen. Jetzt kann ich eigentlich aufhören mit dem auflegen (grinst). Vor zwei Jahren ungefähr hab ich mal gesagt, dass ich aufhören kann, wenn ich auf der Mayday gespielt hab. Dann hab ich ja alles ... Nein, also klasse … super.“

PaF: „Warst du schon einmal in Zivil auf der Mayday?“

Kai: „Nein, ich war noch nie privat hier. Das ist meine erste Mayday überhaupt. Ich hab auch immer gesagt, da würde ich gerne mal hingehen, aber nur, wenn ich auch auflege. Das liegt natürlich auch daran, dass ich ganz selten mal so weg gehe.“

PaF: „Was dürfen wir heute von dir erwarten?“

Kai: „Das Australien-Set. Ich hab die Tasche gar nicht umgepackt. Schaun wir mal … (grinst). Also zuletzt waren es ja mehr so Konzerte, wo ich viele Sachen von mir selber gespielt habe. Tja und auf so einem Event wie heute … ja es werden mehr die Tracid Traxxx Sachen sein.“

PaF: „Dann bedanken wir uns bei dir für das Interview und die Zeit, die du dir für uns genommen hast und wünschen dir heute Abend viel Spaß auf der Mayday.“


Geführt von Jessica Mötter und Sabrina Kluczniok
» http://www.tracid.de

« zur Party News Übersicht «
Tickets Online  
Eventsuche
Stadtsuche
fine bike parts
Veranstalter  
Party eintragen, Events kostenlos eintragen, Freikarten verlosen
Party Reisen  
ab in den Winter oder an den Strand zum Party machen und relaxen
Party Links  
Festivals, Open Air, Paraden, Events, elektronische Musik
Festival Tickets, Tickets, Concert Tickets, Konzert Tickets, 2007
 
Fahrradteile
leichte Fahrradteile
Party und Fun
Party Events
Party News
Party eintragen  |   Party News  |   Club News  |   fine bike parts  |   Party Reisen  |   Top 100 Party Magazine  |   Impressum  |  Kontakt  |   Fehler melden